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Entstehung des Volleyballspiels
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Die Entstehung des Volleyballspiels
(eine wahre fixtive Geschichte)

Archäologische Ausgrabungen und die Entdeckunng von Höhlenzeichnungen im heutigem Gebiet der Inneren Mongolei haben ergeben, daß vor ca. 2200 Jahren die Ursprünge des heutigen Volleyballs dort zu suchen sind.
Selbstverständlich wurde damals noch nicht mit den heute bekannten bunten Bällen gespielt. Seinerzeit haben die an diesem Spiel interessierten Menschen mit Wasser gefüllte Schweinsblasen als Spielball verwendet. Diese gefüllte Schweinsblase mußte über ein zwischen zwei Pfosten gespanntes Seil auf die Gegenseite geworfen werden, wobei sich auf beiden Seiten jeweils die Bewohner von zwei Dörfern versammelt hatten.
Die Anzahl der Spieler war damals zweitrangig, damit niemand auf der Ersatzbank schmollen mußte und es somit innerhalb der Dorfgemeinschaft auch selten Streitigkeiten gab (etwas anders als heute).

Zu den damaligen Spielregeln:

Nachdem das Spielgerät (Schweinsblase) über das Seil geworfen wurde, fiel es selbstverständlich auf den Boden und zerplatzte. Die Bewohner des Dorfes, auf deren Seite die Blase platzte, mußten eine neue besorgen und diese wiederum mit Wasser befüllen und verschließen. Diese Aktion nahm jedoch jedesmal erheblich Zeit in Anspruch (aus Gründen der effektiveren Nutzung der Zeit ist die uns heute bekannte "Auszeit" übriggeblieben).
Nun versuchte jede Mannschaft natürlich, den Aufprall der Schweinsblase in der eigenen Spielhälfte zu verhindern, damit man nicht die Schwierigkeiten mit der Neubeschaffung hatte (irgendwann drohten auch die Lieferanten des Spielgerätes in dem jeweiligen Dorf auszusterben). Um den Aufprall zu verhindern, gab es nur die Möglichkeit, diesen "Ball" zu fangen und wieder auf die Gegenseite zu werfen. Wie der geneigte Leser sicherlich nachvollziehen kann, war die Berührung mit dem Spielgerät aber äußerst unangenehm, um nicht zu sagen sogar ekelhaft. Also hat der entsprechende Spieler versucht, diese Ballberührung möglichst kurz und mit wenig Handfläche durchzuführen (nur mit den Fingerspitzen, weil es ja so ekelig war). So ist das "pritschen" entstanden.
Das heutige "baggern" scheint von Leuten entwickelt worden zu sein, die keinesfalls die ekelhafte Berührung mit den Händen in Kauf nehmen wollten und somit eine Alternative suchten ( die Unterarme sind bei Volleyballern offensichtlich unempfindlicher gegen Berührungen jeglicher Art).

Leider läßt sich die Entwicklung zur heutigen Mannschaftsstärke (6 Spieler) nicht mehr lückenlos nachvollziehen. Wahrscheinlich ist, daß der Dorfälteste beschlossen hat, daß nur noch die Abgebrühtesten seines Dorfes (die sich vor nichts ekelten) aufs Spielfeld zu schicken, und das waren augenscheinlich nie mehr als 6 Leute. So ist es offensichtlich bis heute bei dieser Anzahl geblieben, so daß nur noch die Härtesten der Menschheit (denen es vor nichts graut) diese Sportart betreiben.

Im Laufe der Entwicklung entstand natürlich auch das Spezialistentum. So wurden die größten und kräftigsten Mitspieler damit betraut, den Gegener mittels starken Schlägen gegen das Spielgerät (schmettern) unter Druck zu setzen. Heute werden diese Spieler "Haupt-, Neben-, Mittelangreifer" etc. genannt. Den intelligenteren unter den Mitspielern wiederum (welche oft auch nur zu faul waren, ständig zu springen um zu blocken oder zu schlagen) kam die Aufgabe zu, die Kräftigen in Szene zu setzen. Diese - auch heutzutage relativ selten anzutreffende Spezies- nennt man mittlerweile Steller oder Zuspieler.

Man darf gespannt sein, welchen Verlauf die Entwicklung dieser Sportart in den nächsten 2200 Jahren nimmt, zumal ja inzwischen das"ekelhafte" Spielgerät auch mit den Füßen gespielt werden darf.

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