Wanderung „Märzenbecher“
Rechtzeitig sind alle Teilnehmer zur Wanderung „Märzenbecher“ am Parkplatz beim Hallenbad eingetroffen. Mit 67 Personen war die Teilnehmerzahl ungewöhnlich hoch. Nach Bildung der Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Fiegenstall, unseren Ausgangspunkt. Bei strahlendem Sonnenschein führte unser Weg vorbei an Äckern und Feldern, immer wieder gesäumt von Sträuchern und Hecken zur „Steinernen Rinne“ bei Rohrbach.
Ausführlich wurde uns von unserem „Wanderführer“ die Entstehung dieses Naturwunders geschildert. In einem Rinnsal baut sich ausgewaschener Kalk in einem enstandenen Hochbett aus Travertin auf. Unter günstigen Bedingungen kann dieses Hochbett um ein bis zwei Zentimeter im Jahr wachsen. Zur Erhaltung bedarf es allerdings menschlicher Pflege.
| | | | | | | Eindrücke ......... | | von der ......... | | "Steinernen ----- | | ...... Rinne" |
Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern |
Beeindruckt von dieser Leistung der Natur wanderten wir weiter. Die Route führte uns über verkehrsarme Nebenstraßen und Waldpfaden zum Höhepunkt dieser Wanderung in das Naturschutzgebiet „Märzenbecherwald“ bei Ettenstatt. Unter Laubbäumen breiten sich dort unzählbare Märzenbecher aus. Ein riesiger Teppich aus weißen Blüten mit dunkelgrünen Blättern. Von der Leuchtkraft dieser Frühlingsknotenblume waren alle besonders begeistert. Die Vermehrung, Verbreitung und Bodenbeschaffenheit dieser Frühlingsblüher wurde uns auch hier sehr verständlich erklärt. Beim bewandern des „Märzenbecherwaldes“ waren die Teilnehmer fasziniert von diesem seltenen Spiel der Natur und der weißen Blütenpracht.
| | | |  | | | im Märzenbecherwald | | Teppich in grün-weißen | | blühenden ... | | .... Märzenbechern |
Nach dem Verlassen dieses einmaligen Naturschutzgebietes führte uns der Weg nach ca. 11,5 km zurück zum Parkplatz.
| | | | | unser Wanderführer | | Wanderroute | | Streckenprofil |
Mit den Autos ging es zur Einkehr ins Gasthaus „Zur Sonne“ in Fiegenstall. Hier wurde der Durst gelöscht und mit dem guten Essen dem Körper die verbrauchten Kalorien wieder zugeführt. Beim gemütlichen Beisammensein hat man sich noch viel über die gesammelten Eindrücke der beiden Naturwunder erzählt.
Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei der DJK Fiegenstall, die uns freundlicher weise ihre Parkplätze für die Dauer unserer Wanderung zur Verfügung gestellt hat.
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