Die Herbstwanderung der Ski- und Touristikabteilung
am 7. November
„Führung durch den Fürther Stadtwald“
Ich hoffe doch, dass dieser Wandertag, übrigens bei idealem Wetter, auch die Skeptiker überzeugt hat, die vielleicht meinten, ein stadtnaher Wald könne doch nichts Besonderes bieten. Nun ist der Fürther Stadtwald und angrenzend der Wald um Burgfarrnbach und Zirndorf in der Tat schon etwas Besonderes. Schon der vielfältige Mischwald in der Landschaft der ehemaligen Steinbrüche zeigte sich in den bunten Farben des Herbstes von seiner schönsten Seite. Aber auch historisch hat diese Landschaft viel erlebt und daher auch viel zu erzählen. Wir hatten das Glück, mit Herbert Schlicht, dem Naturschutzbeauftragten im Rat der Stadt Fürth, einen äußerst kompetenten und engagierten Begleiter dabei zu haben, der uns in seiner kurzweiliger Art viel über Naturschutz, das Leben in den Steinbrüchen aber auch zum Geschehen im Dreißigjährigen Krieg hier um die Alte Veste erzählen konnte. Auch ich hatte mich in Büchern und Internet zu diesem Thema schlau gemacht, sodass wir gemeinsam doch einige Erzählpausen einlegen konnten um entsprechende Informationen weitergeben zu können. Es war aber trotzdem nicht nur ein gemütlicher Spaziergang. Wir haben den Stadtwald mit seinem höchsten Punkt, dem Rangaublick, ebenso erlebt, wie genau diagonal auf der anderen Seite den Turm der Alten Veste mit seinen 162 Stufen, die vor dem herrlichen Rundblick zu bewältigen waren. Ganz nebenbei haben wir auch ca. 16 km im stetigen bergauf und – bergab zurückgelegt. Das machte Appetit und dem wurde das Essen in der Waldgaststätte Weiherhof mehr als gerecht. Es war nochmals, wer weiß, vielleicht schon der letzte schöne Herbsttag in diesem Jahr, was wir auch reichlich ausgenutzt haben. Um 17 Uhr, mit hereinbrechender Dunkelheit durften wir im so genannten „Grünen Klassenzimmer“ der Stadt Fürth diesen Wandertag ausklingen lassen. Christa hatte Glühwein und selbstgebackene Lebkuchen spendiert und Herbert Schlicht erzählte uns noch, was es mit diesem ganz mit Holz gestalteten Schmuckstück auf sich hat und wie es genutzt wird.
Ich möchte mich bei allen 24 Wanderfreunden für ihre Teilnahme, vor allem aber auch bei Herbert Schlicht und Christa Ziegele für ihre Hilfe bedanken, die uns allen erst diesen schönen Wandertag, so wie wir ihn erleben durften, möglich gemacht haben.
Aus aktuellem Anlass möchte ich noch eines klarstellen. Wanderungen unter meiner Führung werden auch künftig nicht um 16 Uhr beendet sein. Ich meine wir sollten auch künftig den Ansprüchen einer Touristikabteilung gerecht werden und dann liegen max. 5 Stunden reine Laufzeit bestimmt nicht an der Grenze des Zumutbahren. Ich bemühe mich auch für das kommende Frühjahr wieder ein lohnendes Ziel zu finden und freue mich schon jetzt auf euere Teilnahme.
Euer Wanderführer Hermann
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