Die Frühjahrswanderung der Ski- und Touristikabteilung
am 9. Mai „Vom Senftenberg nach Friesen“
Zurückblickend dürfen wir wohl ohne Übertreibung feststellen, es war wieder einmal ein rundum gelungener Wandertag. 18 Wanderfreunde / innen hatten sich bei bestem Wetter am Parkplatz Hallenbad getroffen. Von dort fuhren wir fast problemlos zum Felsenkeller Senftenberg bei Buttenheim. Vielleicht könnte dem Wanderführer ein ordentlicher Navigator bei der Anfahrt helfen?
Damit wir schnell auf Betriebstemperatur kamen, führte der Weg gleich ein längeres Stück durch das frische Grün des Waldes bergan. Abseits des Hauptweges wanderten wir dann entlang steil abfallender Felskanten zu markanten Aussichtspunkten. Im Osten konnten hinüber blicken bis zum Höhenzug der „Langen Meile“ mit der Burg Feuerstein. Von der Dragonerspitz aus hatten wir aber auch einen schönen Blick zu den nahen Felswänden des Frankendorfer Klettergartens. Wer etwas für Landschaft und Natur übrig hat, hier erlebt man beides pur.
Versteckt in der Tiefe des Waldes entdeckten wir dann sogar noch aus Baumstämmen heraus geschnitzte Marienstatuen.
Nach kurzem Staunen mussten wir dieses geruhsame Waldstück wieder verlassen. Wir hatten noch ein längeres Wegstück vorbei an grellgelben Rapsfeldern über die Höhe des Kälberberges vor uns. An dessen Nordhang durften wir sogar noch eine Skisprungschanze mit sichtlich besserer Vergangenheit bewundern. Jetzt zog uns der aufkommende Hunger aber doch schon kräftig hinunter nach Friesen. Wo wir die typisch Fränkische Brauereigaststätte mit selbst gebrautem Bier und deftiger Kost und mit Preisen wie in Friedenszeiten, nach 2,5 Stunden Wanderung erreichten.
Es ließ sich leider auch trotz kleinem Umweg nicht ganz vermeiden, der nächste Streckenabschnitt, gleich nach dem deftigen Essen, zur Friesener Warte mit dem Segelflugplatz führte ein langes Stück bergan. Diese Mühe wurde aber mit wunderbaren Ausblicken, im Nordwesten bis Bamberg und dem Grabfeldgau, im Süden bis zum Erlanger Burgberg, belohnt. Auch den schönsten Aussichtsberg muss man wieder verlassen und dieses Mal ging der schmale Pfad knackig steil nach unten, hinunter nach Ketschendorf, auch wieder mit schönen Fachwerkhäusern und bunt blühenden Bauerngärten. Zum Abschluss dieser Tour war nochmals ein deftiger Anstieg zurück zum Senftenberg zu bewältigen. Dort im schattigen Biergarten konnten wir uns nach wieder 2,5 Stunden nachmittäglicher Wanderung für die Heimfahrt fit machen.
Ich möchte mich abschließend bei allen für ihre Teilnahme recht herzlich bedanken und hoffe doch euch bei der nächsten Tour im Herbst wieder zu sehen. Besonders erwähnen darf ich Peter und Kurt, die schon am frühen Abend den nächsten Termin mit den Moorenbrunner Männerchor erreichen mussten.
Euer Wanderführer Hermann
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